SeminareWas geschieht während der Beratung?Wir beschäftigen uns während der Beratung mit den verschiedenen Problemen, die bei einer Raucherentwöhnung auftreten können und welche Techniken für die effektive Lösung zur Verfügung stehen. Da jeder Mensch andere Erfahrungen in seinem Leben gemacht hat, sind die Gründe weiterzurauchen bei jedem verschieden. Deshalb ist es wichtig, dass die Raucherentwöhnung auf die individuellen Besonderheiten eines jeden Teilnehmers eingeht. Daher biete ich Einzel-, Paar- und Gruppenberatung an. Die Abhängigkeit vom Rauchen ist keine Charakter- oder Willensschwäche, sondern ein Zusammenwirken und Ineinandergreifen von verschiedenen psychischen und körperlichen Faktoren.
Aus diesem Grund ist ein Programm, das die Auflösung der psychischen und der körperlichen Abhängigkeit kombiniert, bestens in der Lage dem Raucher die Fertigkeiten zu vermitteln, die ihm eine dauerhafte Abstinenz ermöglichen. Das von mir angewandte Programm verknüpft die sozialen, psychologischen, biologischen und unbewussten Aspekte miteinander.
Der Erfolg der Methode „Verhaltensumstellung mit Unterstützung durch Nikotinprodukte“ ist vor allem darauf zurückzuführen, dass sie es dem Raucher ermöglicht, sein Verhalten langsam zu verändern. Kein Mensch ist als Raucher geboren. Es dauerte eine Weile, bis man sich das gewohnheitsmäßige Rauchen beigebracht hat. Auch die Psychische Entwöhnung dauert eine gewisse Zeit in der das Nichtrauchen wieder erlernt wird. Während dieser Umlernphase werden durch die Nikotinpräparate körperliche Entzugserscheinungen und eine eventuell auftretende Gewichtszunahme minimiert. Sie können sich so primär auf die Umstellung Ihres Verhaltens konzentrieren.
Aber denken Sie bitte daran, dass die verschiedenen Nikotinprodukte lediglich eine Unterstützung darstellen. Die psychische Abhängigkeit, werden Sie mit Hilfe der Selbstkontrolltechniken, die Sie bei mir lernen, alleine besiegen
Dies ist ein weiteres großes Plus der von mir angewandten Methode. Sie sind aktiv am Geschehen beteiligt. Sie bestimmen die Geschwindigkeit der Vorgehensweise und die Festlegung der Themenschwerpunkte entscheidend mit. „Passive Methoden“ / MedikamenteUnter „Passiven Methoden“ verstehe ich alle Verfahren bei denen der Entwöhnungswillige nicht aktiv mitarbeitet. Der Raucher unterliegt Fremdeinflüssen ohne selbst Fähigkeiten zu entwickeln, die ihn auf sein neues Nichtraucherleben vorbereiten. Soll ein anderer für Sie das Rauchen aufhören?
Die gleiche Problematik stellt sich auch bei Medikamenten. Wenn ich Kopfweh habe, dann nehme ich eine Schmerztablette und die Schmerzen vergehen von selbst - und wenn ich das Rauchen aufhören will, dann nehme ich eine Nichtraucher-Tablette. Glauben Sie, dass das Rauchen dann ohne jede Nebenwirkung einfach so vergeht?
Bei der alleinigen Anwendung von „Passiven Methoden“ / Medikamenten erwirbt der Raucher noch keine Strategien um nach dem Ausstieg mit auftretenden Problemen wie Verlangensattacken, Krisensituationen oder einem eventuell auftretenden Rückfall effektiv umgehen zu können. Es fehlt die Auseinandersetzung mit den eigenen Gedanken, sozusagen der Blick in den Spiegel.
Bei richtigem Einsatz, können „Passive Methoden“ / Medikamente als zusätzlicher Baustein im Rahmen einer Zigarettenentwöhnung durchaus vorteilhaft eingesetzt werden. Die alleinige Anwendung ist jedoch meistens nicht ausreichend, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen. Werbung und RealitätEs gibt immer wieder Anzeigen nach dem Motto „Nichtraucher in X Stunden“. Angebote wie diese versprechen höchste Erfolgsaussichten (bis zu 100%), fast mit Garantie und meist auch noch ohne jedes Zutun des Rauchers. Bedenken Sie, dass Medienberichte oder Werbung oft wenig Bezug zur Realität haben, diese sieht erfahrungsgemäß häufig anders aus. Die Auseinandersetzung mit den subjektiven Rauchgewohnheiten benötigt Zeit. Sie ist aber gewöhnlich das Fundament für einen dauerhaften Erfolg und ohne die aktive Mitarbeit des Rauchers nur selten möglich.
Sie entscheiden über Ihre Zukunft! Sie selbst haben sich zum Raucher gemacht und nur Sie selbst können sich nun wieder davon befreien. Zum Glück, nur Sie selbst. Denn so entscheiden Sie über ihre Raucher- bzw. Nichtraucherzukunft alleine und nicht andere. Sie haben es „selbst in der Hand“ ob Sie Raucher bleiben wollen oder nicht.
Fast alle Ex-Raucher stimmen mir zu, dass die Entwöhnung viel leichter ist als sie gedacht haben und mit der richtigen Vorbereitung gut zu bewältigen ist. Wenn es Ihre freie Entscheidung ist, dann erreichen Sie Ihr Ziel genauso wie Zehntausende anderer, die jedes Jahr mit dem Rauchen aufhören. Dauer und Kosten des ProgrammsErfahrungsgemäß benötigen wir 4 bis 6 Beratungsstunden für das Programm. Ungefähr 2/3 der Zeit verbringen wir mit der Vorbereitung auf den Rauchstopp. Die restliche Zeit mit der Bearbeitung der Erfahrungen die das Beenden des Rauchens mit sich bringt. Diese allgemeinen Angaben können im Einzelfall abweichen.
Die Kosten betragen € 43.- / je Beratungsstunde und werden jeweils zum Ende der Stunde fällig.
Sie können die Beratung ohne Angabe von Gründen jederzeit beenden. Selbstverständlich entstehen Ihnen dann keine weiteren Kosten. Auch eine Verlängerung der Zusammenarbeit bei Bedarf ist möglich. Kosten für NikotinprodukteFalls Sie sich für die Anwendung von Nikotinprodukten entscheiden, fallen dafür zusätzliche Kosten in Höhe von ca. € 150 - € 200.- an. Die Nikotinprodukte beziehen Sie in einer Apotheke bzw. Online-Apotheke. Die EntwöhnungszeitVergleichen Sie die Entwöhnungszeit mit Ihrer Führerscheinprüfung. Sie hätten die Prüfung ohne Vorbereitung sicher nicht geschafft. Deswegen sind Sie zu einem Experten, Ihrem Fahrlehrer gegangen. Gemeinsam haben Sie sich dann auf die Prüfung vorbereitet. Und Sie haben die Prüfung bestanden. Vielleicht nicht beim ersten Mal, aber Sie sind an Ihrem Ziel angekommen. FazitVielleicht haben Sie ein ungutes Gefühl wenn Sie ans Aufhören denken. Das geht fast jedem Raucher so der vor dieser Entscheidung steht. Doch denken Sie daran: „Ein Weg entsteht wenn man ihn geht.“ Gehen wir los? |